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MT Rallye Polen 2011
Neues Jahr, neues Rallye Glück. Es war wieder soweit die MT Rallye
in Polen stand vor der Tür und Johanna und Pit vom X-DREAM TEAM machten sich auf
den Weg nach Polen um diese Rallye zu bestreiten. Wie es bei uns schon Tradition
ist wurde unser Nissan bis über das Dach mit Material vollgeladen um dann mit
dem Rennauto die fast 1000 Kilometer nach Drawsko Pomorski zu fahren.
Bei Berlin machten wir Rast und übernachteten auf einem ehemaligen russischen
Militärgelände.

Vor der Rallye hatten wir uns ein paar Tage Zeit genommen die
wunderbare Landschaft von Polen zu genießen. Hier in diesem Teil von Polens
dominieren riesige Wälder mit Sandsteppen und eine Unmenge von Seen. Einfach
herrlich und bei mancher Wanderung machten wir Begegnugen mit heimischen
Tieren die wir hier in Deutschland schon lange nicht mehr gesehen haben.

Am Donnerstag den 07.04. war es dann soweit. Der Prolog zur MT
Rallye stand vor der Tür. Hier galt es auf einem 5 Kilometer langem Rundkurs
die schnellste Zeit zu fahren. Da dies nur der Startaufstellung
zur ersten Etappe diente und wir unseren betagten Nissan schonen wollten gingen
wir die Sache gemütlich an. Schließlich standen ja noch 4 harte Etappen auf dem
Programm.

Noch in der selben Nacht war Start für die Nachtetappe. Dies war
ein absolutes Debüt für Johanna und mich. Um 21.30 Uhr starteten wir zu dieser
100 Kilometer langen Prüfung. Am Anfang taten wir uns sehr schwer mit der
Navigation. Nach einer halben Stunde umherirren hatte ich genug und mit Hilfe
unseres GPS Geräts kehrten wir um zu unserem letzten bekannten Punkt. Nun ließen
wir es etwas langsamer angehen und konzentrierten uns voll und ganz auf die
Navigation. Siehe da plötzlich klappte alles und wir fanden alle CP's die ja
schließlich beim nicht finden 2 Stunden Strafzeit bedeuteten. Dies Nachtetappe
beendeten wir um 02.00 Uhr morgens auf dem 16. Platz.

An den beiden nächsten zwei Tagen mussten wir jeweils 160
Rennkilometer abspulen. Die Strecke wechselte von knüppelhart über
Schlammpassagen bis hin zu See durchquerungen bei denen wir unseren Nissan 3 mal
versenkten und nur mit Hilfe unserer Winde wieder in Fahrt bringen konnten. Es
ist schon ein seltsames Gefühl wenn im Auto plötzlich 20 Zentimater hoch das
Wasser steht. Aufgrund Johannas Navigations Meisterleistung verpassten wir
wiederum keinen einzigen CP und ich fuhr was der Karren hergab. Wir behaupteten
uns im Mittelfeld was bei unserem alten Nissan, der ja nach der Rallye noch 1000
Kilometer nach Hause fahren sollte, ein super Ergebnis. Mittlerweile hatten wir
auch schon einige Schäden am Fahrzeug zu beheben die aber Gott sei Dank mit
eigenen Mitteln repariert werden konnten.

Die Abschlussetappe am Sonntag fuhren wir sehr schnell und spulten
jetzt mit Routine die letzten 60 Kilometer runter. Auch hier wieder
navigationstechnisch und fahrerisch keine Fehler gemacht und letztendlich
beendeten wir die MT Rallye auf dem 17. Platz. Noch am selben Tag machten wir
uns auf die Heimreise und um 02.00 Uhr am Montag erreichten wir mit unserem
Rennauto wieder Mühlhausen.


X-DREAM TEAM Anfrage
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